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Highlights im neuen Quartalsprogramm des Computerspielemuseums

Freitag, 28. September, 2012
Gleich am ersten Wochenende des Oktober (6. und 7.10.) gibt es die CSM-Retro-Werkstatt rund um den meistverkauften Rechner der Welt – den C64. Ausprobieren des Kultrechners ist ausdrücklich erlaubt. Und die Experten vom C64 Club Berlin (http://www.berlinc64club.de) fachsimpeln gerne mit allen Gästen.

Im Rahmen des europäischen Projektes distURBANces – Can Fiction Beat Reality stellt der 5. Europäische Monat der Fotografie Berlin im Computerspielemuseum vom 18.10.-26.11.2012 Arbeiten des französischen Künstlers Thibault Brunet vor. In der Serie Vice City (2007 – 2012) fotografiert er als Avatar „real“ mit einer virtuellen Kamera “surreale“ Details und solitäre Architekturen in weiten Landschaften in den virtuellen Welten des Computerspiels Grand Theft Auto: Vice City.

Begleitend zur Kinderausstellung „Helden“ im Deutschen Filmmuseum veranstaltet die Deutsche Kinemathek gemeinsam mit dem Computerspielemuseum am 18.10. das Symposium „Helden, heute“. Im Zentrum steht die Frage, mit welchen Medienhelden Kinder und Jugendliche heute im Kino, im Fernsehen und in Computerspielen konfrontiert werden und wie diese in Beziehung zu unserer gesellschaftlichen Realität stehen.

„Digitale Bewahrung in der Praxis“ heißt ein Worshop, der sich am 2.11. gleichermaßen an Experten und interessierte Laien richtet. Anhand von Praxisdemonstrationen und Beiträgen wird die digitale Bewahrung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bewahrungsmethode der Emulation, die maßgeblich in der Retrogamercommunity entwickelt wurde.

Die CSM Gaming Lounge lädt am 9.11. wieder ein. Diesmal geht es um die MIDI Schnittstelle des Atari ST Computers, der eine frühe einfache Möglichkeit darstellte, lokale Computernetzwerke zu realisieren. MIDI Maze war das erste Spiel, das dieses feature nutzte.

Und am 29.11. wird Dr. Stephan Günzel im Computerspielemuseum sein Buch „Egoshooter: Das Raumbild des Computerspiels“ präsentieren. Computerspiele haben eine eigene digitale Ästhetik, die im Spiel eine ganz eigene Raum- und Bilderfahrung ermöglicht. Diese spezifische Erfahrung und damit der mediale, raumbildliche Charakter von Computerspielen rücken in diesem Buch erstmals ins Zentrum des Interesses.

Die ausführlichen Veranstaltungshinweise finden sich auf der Seite des Computerspielemuseums unter "Veranstaltungen", der Veranstaltungs-Flyer für das vierte Quartal steht zum Download bereit.
Veranstaltungsprogramm 4. Quartal
Kontakt
Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

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(täglich 10-20 Uhr)