Donnerstag, 21. August, 2014
Spiele wurden schon immer intergenerativ gespielt, daher eignen sie sich besonders für einen niedrigschwelligen, unterhaltsamen Zugang auch zur digitalen Welt. Sie fungieren als soziales, kommunikatives Medium und wirken somit unter anderem auch gegen Vereinsamung.
Ein halbes Jahr lang haben Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren im Rahmen des Projektes „intergenerative Online-Spiele“ mit Seniorinnen und Senioren zusammen Spiele getestet. Ziel des Projektes war es, zwischen den Generation soziale Welten zu kreieren, indem intergenerativ Gemeinsamkeiten und Interessen in der digitalen Spielewelt erforscht werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf Computerspielen, insbesondere Online-Spielen.
Die Projektteilnehmer tauschten sich im intergenerativen Dialog aus, entwickelten Empathie füreinander, arbeiteten sich selbstbestimmt in den Umgang mit digitalen Medien ein und erarbeiteten sich digitale Gemeinsamkeiten im Bereich der Online-Spiele. Das Projektergebnis ist jetzt Broschüre erhältlich. Broschüre und Flyer des Projektes gibt es als Download sowie als Print über
service@computerspielemuseum.de.
Das Projekt war eine Kooperation des Computerspielemuseums mit dem SeniorenComputerClub Berlint-Mitte und der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Es wurde gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.