Computerspielemuseum erhielt Sonderpreis
Freitag, 13. Dezember, 2013
Bereits zum 10. Mal wurden gestern die besten deutschen Spiele und deren Produzenten mit dem Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet. Auf der Preisverleihung im Kesselhaus der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen wurde am 12. Dezember auch das Computerspielemuseum geehrt. Das Berliner Museum erhielt für seine engagierte Arbeit den Sonderpreis der Jury. „Es ist eine schöne Anerkennung, den Preis von der Community zu bekommen, deren Kreativität und Innovationsfähigkeit erst die Kultur hervorgebracht hat, um deren Vermittlung und Bewahrung wir uns seit fast 17 Jahren bemühen“, begrüßte der Direktor des Computerspielemuseums die Ehrung. „Das ist für uns ein Ansporn, auch in Zukunft zusammen mit der Branche die spannenden Entwicklungen im Bereich der interaktiven, digitalen Kultur zu begleiten."
Zu den weiteren Preisträgern zählen renommierte Studios wie erneut Crytek, das für „Crysis 3“ gleich vier Auszeichnungen, vor allem die wichtigste als „Bestes Deutsches Spiel“ erhielt. Auch Daedalic gewann mit „Goodbye Deponia“ in den drei Kategorien Bester Sound, Bestes Adventure und Beste Story und Ubisoft mit „Anno Online“ für das beste Onlinegame. Deck 13 gehörte für das beste Mobile Core Game zu den Geehrten wie Threaks in den Kategorien Bestes Game Design sowie Bestes Serious Game sowie EA Sports für den Fußball Manager.
Das Computerspielemuseum sieht in der Auszeichnung eine Würdigung seiner langjährigen Arbeit für die Bewahrung und die Präsentation des digitalen Kulturgutes der Videospielindustrie. Im Jahr 2002 erhielt das Computerspielemuseum bereits den Deutschen Kinderkulturpreis („Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“).